Beliebte Hunderassen im Portrait

Australian Shepherd

Steckbrief

  • Herkunft: Australien / USA
  • Funktion: Hüte- & Schäferhund
  • Lebenserwartung: 10 – 14 Jahre
  • Farben: Schwarz, Rot, Blau, Marmoriert
  • Stockmaß: 45 – 60 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 20 – 33 kg
  • Fellpflege: Intensiv
  • Futterbedarf: Mittlerer Futterbedarf
  • Aktivität: Hoch

Trotz des Namens ist heute bekannt, dass sich die Rasse des Australian Shepherds in den USA entwickelt hat. Es wird angenommen, dass der zutrauliche und sehr intelligente Hüte- bzw. Schäferhund seinen Namen von baskischen Schafhirten bekommen hat, die um 1800 von Australien nach Amerika kamen. Belegt ist, dass Schafzüchter aus ganz Europa in die USA eingewandert sind und ihre Hütehunde mitgebracht haben. Durch Kreuzungen mit australischen Züchtungen entwickelte sich im Laufe der Zeit dieser intelligente und ausdauernde Schäferhund.

Wesen & Charakter:

Das Wesen des Australian Shepherds ist temperamentvoll und intelligent. Er ist sehr wachsam und ausdauernd, dabei aber sehr gut zu erziehen. Er ist ein idealer Familienhund, der sehr schnell lernt und treu ergeben ist.

Auslauf & Training:

Australien Shepherds benötigen sehr viel Auslauf und Beschäftigung. Aufgrund seiner Züchtung zum Arbeitshund mit starkem Hüte- und Bewacherinstinkt ist er sehr gut zu trainieren. Hundesportarten wie Agility eignen sich hervorragend für diese Hunderasse. Unterforderte und nicht ausreichend beschäftigte Australian Shepherds können verhaltensauffällig werden. Er ist ein Hund für aktive und sportliche Menschen, der viel Beschäftigung benötigt, um ein ausgeglichenes Wesen entwickeln zu können.

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Basset Hound

  • Herkunft: Frankreich, ca. 16. Jh.
  • Funktion: Jagd- & Begleithund
  • Lebenserwartung: 10 – 14 Jahre
  • Farben: Weiß mit schwarzen, sandfarbenen oder rotbraunen Flecken
  • Stockmaß: 30 – 37 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 15 – 25 kg
  • Fellpflege: Mittel
  • Futterbedarf: Mittlerer Futterbedarf
  • Aktivität: Mittel

Woher die Basset Hounds nun wirklich stammen, darüber streiten die Experten. Einige sagen, sein Ursprung läge im Orient, von wo ihn die Kreuzfahrer mitbrachten. Andere sagen, er wurde schon in Shakespeares Sommernachtstraum erwähnt.

Belegt ist lediglich, dass der Basset ca. im 15. Jahrhundert in England eingeführt wurde und mit Bloodhounds gekreuzt wurde, um seinen Geruchssinn zu verbessern. Erst im 19. Jahrhundert begann eine systematisch Züchtung des Basset Hounds.

Wesen & Charakter:

Das Wesen des Bassets wird als gemütlich, sanft und manchmal eigensinnig beschreiben. Er hat eine ausgezeichnete Nase und wirkt manchmal etwas träge. Doch das täuscht, er ist ein sehr guter Jäger und liebt es zu spielen. Gegenüber anderen Hunden verhält er sich in der Regel freundlich. Bassets sind keine Kostverächter. Sie haben einen großen Appetit und tun dafür so einiges!

Auslauf & Training:

Basset Hounds sind zwar sehr intelligent, doch sind sie auch genauso stur und dickköpfig, wenn er beim Training keine „angemessene“ Belohnung erhält. Ihr ruhiges, sanftes und machmal träge wirkendes Gemüt kann täuschen. Auch Bassets brauchen ausreichend Auslauf und lieben es draußen zu rennen und zu toben. Oft wird seine Ruhe fehlinterpretiert!

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Bearded Collie

  • Herkunft: Großbritannien
  • Funktion: Treib- & Hütehund
  • Lebenserwartung: 13-15 Jahre
  • Farben: schwarz, braun, grau, fawn mit oder ohne weißen Abhebungen an Bart, Kragen, Pfoten und Rutenspitze
  • Stockmaß: Rüde: 53 – 56 cm, Hündin: 51 – 53 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 20 – 25 kg
  • Fellpflege: Sehr intensiv
  • Futterbedarf: Mittlerer Futterbedarf
  • Aktivität: Mittel

Seinen Ursprung hat der Bearded Collie im schottischen Hochland. Aufgrund der Wetterverhältnisse war ein robuster Hund mit dichtem Fell gefragt. Der Hütehund wurde für Aufgaben wie das eigenständige Treiben von Rinder- oder Schafherden, das Auffinden und Zurückführen von verirrten Tieren eingesetzt sowie als Wächter und Beschützer. Die Rasse war nach dem 2. Weltkrieg fast ausgestorben.

Wesen & Charakter:

Der Bearded Collie hat den Ruf, ein idealer Familienhund zu sein. Er ist aufmerksam, menschenbezogen, verschmust, ausdauernd, spielfreudig, klug, anpassungsfähig und leicht erziehbar. Kinder oder anderen Haustiere sind für den Beardie kein Problem. Er eignet sich auch optimal als Zweithund.

Auslauf & Training:

Der Collie braucht am Tag mindestens zwei Stunden Auslauf sowie das Toben mit Artgenossen, wozu bei einem gut erzogenem Beardie keine Leine benötigt wird. Ein wenig Hundesport eignet sich besonders gut, um den Hund zu fordern, jedoch stellt er bei zu viel Ehrgeiz auf stur.

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Bernhardiner

  • Herkunft: Schweiz, Mittelalter
  • Funktion: Begleithund
  • Lebenserwartung: 10 – 11 Jahre
  • Farben: Rot-Weiß, Orange
  • Stockmaß: 70 – 75 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 75 – 85 kg
  • Fellpflege: Intensiv
  • Futterbedarf: Hoch
  • Aktivität: Hoch

Noch heute ist der Bernhardiner bekannt für seine Arbeit als Rettungs- und wachsamer Hofhund. Im 16. Jahrhundert hielten Mönche erstmals Bernhardiner, um Karren zu ziehen und um verschneite Wege vom Schnee zu befreien.

Bernhardiner sind große, robuste und massige Hunde, die eine Schulterhöhe von bis zu 90 cm erreichen können. In kleinen Wohnungen werden sie sich nicht wohl fühlen. Grundsätzlich braucht ein Bernhardiner viel Platz und einen großen Garten. Menschen, die darüber nachdenken, sich solch einen großen Hund zuzulegen, sollten neben ausreichend Platz auch über genügend Mittel für die Futterversorgung verfügen. Wer sich für einen Bernhardiner entscheidet, sollte keine übermäßige Sauberkeit verlangen: Das lefzenbedingte Sabbern ist rassetypisch und führt durchaus zu Speichelfäden auf dem Boden und Gegenständen.

Wesen & Charakter:

Der Bernhardiner ist ein ruhiger, wachsamer und kinderlieber Hund. Er kann aufgrund seiner Größe und Stärke zu einer Gefahr werden, wenn er „scharf“ gemacht oder misshandelt wird. Wird er aber in eine freundliche Umgebung integriert, ist er ein freundlicher und sehr liebenswürdiger Hund, der Haus und Hof bewachen wird. Seine bedächtige Art und sein sanftes Wesen machen den Bernhardiner zu einem treuen, liebesbedürftigen Begleiter.

Auslauf & Training:

Rassetypisch für den Bernhardiner ist sein Sturkopf. Im Gegensatz zu manch anderer Rasse ist er nicht zu sehr darauf bedacht, jedes Ihrer Kommandos sofort zu befolgen. Es kann schon sein, dass er sich dafür ein bisschen Zeit lässt. Und das sollten Sie auch respektieren. Gerade junge Bernhardiner können auch mal temperamentvoll und stürmisch sein, daher ist es um so wichtiger, dass Sie sich einem Hund dieser Größenordnung gewachsen fühlen. Zwar lieben Bernhardiner lange Spaziergänge und intensive Streicheleinheiten, aber aufgrund ihres massiven Körperbaus sind sie für sportive Menschen, die einen Begleiter zum Radfahren und Joggen suchen, nicht so gut geeignet.

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Border Collie

  • Herkunft: Großbritannien, ca. 18. Jh
  • Funktion: Begleit- & Schäferhund
  • Lebenserwartung: 12 – 14 Jahre
  • Farben: Rot, Blau marmoriert, zwei- & dreifarbig
  • Stockmaß: 45 – 55 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 15 – 25 kg
  • Fellpflege: Intensiv
  • Futterbedarf: Hoch
  • Aktivität: Hoch

Um die Herkunft des Border Collies ranken sich mehrere Mythen. Einige behaupten, der Begleit- und Schäferhund sei mit den Wikingern nach Großbritannien gekommen. Andere sagen, der Border Collie hätte sich im 16. Jahrhundert in England und Schottland als Helfer der Schäfer entwickelt. Fakt ist, dass diese Rasse ihren Namen erst 1915 erhielt und von den Schäfern im Grenzgebiet zwischen England und Schottland als kluger Hütehund eingesetzt  wurde.

Wesen & Charakter:

Das Wesen des Border Collies ist temperamentvoll und intelligent. Er ist sehr wachsam und ausdauernd, dabei aber sehr gut zu erziehen. Er ist ein idealer Familienhund, der sehr schnell lernt und treu ergeben ist.

Auslauf & Training:

Border Collies benötigen sehr viel Auslauf und Beschäftigung. Aufgrund seiner Züchtung zum Arbeitshund mit starkem Hüte- und Bewacherinstinkt ist er sehr gut zu trainieren. Allerdings sollte man beachten, dass seinem Bewegungsdrang auf jeden Fall nachgekommen wird, da Collies sonst unausgelastet und unterfordert sind. Hundesportarten wie Agility sind sehr geeignet für diese Hunderasse. Noch besser wäre aber eine Schafherde, auf die er aufpassen kann.

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Boxer

  • Herkunft: Deutschland, ca. 1850
  • Funktion: Gebrauchs- & Schutzhund
  • Lebenserwartung: 8 – 10 Jahre
  • Farben: Gelb od. gestromt. Gelb kann in verschiedenen Tönen vorkommen, von hellgelb bis dunkelhirschrot
  • Stockmaß: 53 – 64 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 25 – 35 kg
  • Fellpflege: Mittel
  • Futterbedarf: Hoch
  • Aktivität: Hoch

Der Boxer, zu dessen Vorfahren auch der Danziger und der Brabanter Bullenbeißer gehören, wurde Mitte des 19. Jahrhundert erstmals offiziell gezüchtet. Einer der ersten deutschen Boxerclubs wurde 1895 in München gegründet. Heutzutage ist der Boxer ein ausgesprochen kinderlieber und sanfter Hund, der aber aufgrund seiner muskulösen Erscheinung auch als Schutzhund geeignet ist.

Wesen & Charakter:

Boxer sind sehr aktive und manchmal auch dickköpfige Hunde mit einem energischen und lebhaften Temperament. Eine konsequente Erziehung ist daher von enormer Wichtigkeit. Bei falscher Erziehung können sie, wie alle Hunde, gefährlich und aggressiv werden.

Auslauf & Training:

Der Boxer ist braucht viel Auslauf und ist ein idealer Hund für Hundesportler und aktive Familien. Immer wieder hört man von Menschen, wie begeistert sie von diesen Hunden, im Bezug auf die Kinderfreundlichkeit, sind. Teilweise reicht seine „welpenhafte“ Verspieltheit bis ins hohe Hundealter.

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Chihuahua

  • Herkunft: Mexiko
  • Funktion: Begleithund
  • Lebenserwartung: 13 – 18 Jahre
  • Farben: alle Farben möglich
  • Stockmaß: gewöhnlich 20 – 25 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 2,5 kg
  • Fellpflege: mittel
  • Futterbedarf: niedrig
  • Aktivität: mittel

Um den Ursprung des Chihuahuas gibt es viele verschiedene Theorien. Die bekannteste besagt, dass die Hunderasse von den Techichis abstammt, welche bereits im Aztekenreich gelebt haben. Sie besaßen eine kulturelle Bedeutung und wurden als Führer in das Jenseits angesehen. Es war daher üblich, bei Bestattungen einen Techichi zu töten. Die Vorfahren der Chihuahuas waren aber auch bei den mexikanischen Indianern eine beliebte Fleischquelle. Noch heute leben in der mexikanischen Provinz Chihuahua wilde Vertreter dieser Hunderasse.

Wesen & Charakter:

Trotz seiner Größe ist der Chihuahua ein mutiger und selbstbewusster Hund. Außerdem sind es sehr gelehrige Tiere, die achtsam und temperamentvoll sein können. Chihuahuas taugen durchaus zum Familienhund, wobei es nicht empfehlenswert ist, ihn anzuschaffen, wenn sich Kleinkinder in der Familie befinden. Auch wenn sie von der Größe geeignet zu sein scheinen, so neigen sie zum Schnappen, wenn sie sich bedroht fühlen oder sich zurückziehen wollen. Außerdem sind manche Tiere sehr fixiert auf eine Person und können daher eifersüchtig reagieren.

Training & Auslauf:

Chihuahuas müssen, wie jede andere Hunderasse auch, beschäftigt werden. Ausgelassenes Spielen ist deshalb eine Pflicht, die Sie Ihrem Liebling nicht verweigern dürfen. Durch seine Gelehrsamkeit kann ihm sehr viel beigebracht werden. In puncto Auslauf reichen drei mal täglich 20 Minuten Spazieren vollkommen aus. Bei kaltem Wetter sollten Sie Ihrem Chihuahua aber einen Überziehmantel anlegen, da sie sich durch ihre geringe Größe schnell erkälten können.

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Dackel

  • Herkunft: Deutschland, 19. Jh.
  • Funktion: Begleit- & Jagdhund
  • Lebenserwartung: 14 – 16 Jahre
  • Farben: Alle
  • Stockmaß: 20 – 26 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 6 – 10 kg
  • Fellpflege: Mittel
  • Futterbedarf: Mittel
  • Aktivität: Hoch

Der Dackel wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als robuster und widerstandsfähiger Erdhund gezüchtet. Zwar sollte er Füchse und Dachse bei der Jagd nur aus dem Bau jagen, doch viele dieser kleinen, zähen Gestalten ließen sich nicht davon abhalten, sich einem Fuchs oder Dachs zu stellen. Dieser Hund hat ein wirklich ausgeprägtes Selbstbewusstsein!

Es gibt drei verschiedene Schläge: Rau-, Kurz- und Langhaardackel. Unterschiede werden bei Brustumfang und Felltypen gemacht. Hunde mit einem Brustumfang bis 30 cm sind Kaninchendackel, bis 35 cm Zwergdackel und ab 35 cm beginnt der Normalschlag. Proportional gesehen sind sie identisch. Nur das Gewicht zwischen den beiden Kleineren und dem normalen Schlag kann um bis zu 7 Kilogramm variieren.

Wesen & Charakter:

Dackel haben ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Immerhin ist der Dackel ein Alleinjäger und muss seine eigenen Entscheidungen schnell und unabhängig treffen, da sein Hundeführer ihn hier nicht leiten kann. Da der Dackel sehr eigenständig und eigenwillig ist, ist seine Bindungswilligkeit oftmals weniger intensiv ausgeprägt.

Diese Hunde sollten schon früh liebevoll, aber sehr konsequent erzogen werden. Dackel sind ausgezeichnete Wachhunde, und der Umgang mit Artgenossen sollte gerade in den frühen Lebensjahren gefördert werden. Auch wenn Sie einen kleinen Hund haben, bitte nehmen Sie ihn bei Treffen mit anderen Hunden nicht sofort auf den Arm. Durch dieses Verhalten fördern Sie die Entwicklung zum ängstlichen Kläffer oder zu einem größenwahnsinnigen Raufbold. In der Regel sind diese Hunde alles andere als ängstlich und stellen sich auch gerne dem größten Gegner. Oft interpretieren Menschen lediglich die Signale Ihrer Tiere falsch.

Auslauf & Training:

Ganz im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung braucht der Dackel viel Bewegung, um seine Kondition aufzubauen. Dackel sind ausgesprochene Feinschmecker, sehr verfressen und legen schnell an Gewicht zu. Und da diese Hunde sowieso schon aufgrund ihrer Proportionen eine Veranlagung zu Rückenproblemen wie der Dackellähme haben, sollte man sehr auf ihr Gewicht achten.

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Dalmatiner

  • Herkunft: Balkan, im Mittelalter
  • Funktion: Begleithund
  • Lebenserwartung: 12 – 14 Jahre
  • Farben: Weiß-Braun, Weiß-Schwarz gepunktet
  • Stockmaß: 50 – 60 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 22 – 25 kg
  • Fellpflege: Mittel
  • Futterbedarf: Mittel
  • Aktivität: Hoch

Es tauchten schon die verschiedensten Theorien auf, woher der Dalmatiner stammt und wie er zu uns nach Europa kam. Eine Theorie besagt, der Name Dalmatiner leite sich von der kroatischen Küstenregion Dalmatien ab. Fakt ist, dass es erste Gemälde von dalmatinerähnlichen Hunden schon in ägyptischen Pharaonengräbern gab.

Man vermutet, dass der Dalmatiner von Indien über Ägypten und Griechenland nach England und Frankreich kam. Während des vikotiranischen Zeitalters waren die ausdauernden Hunde als Kutschbegleitung sehr beliebt. Im 19. Jahrhundert liefen Dalmatiner in New York als lebende Sirenen vor den von Pferden gezogenen Feuerwehrwagen her. Daher ist der Dalmatiner bis heute das Maskottchen der New Yorker Feuerwehr.

Wesen & Charakter:

Sie haben ein freundliches und lebhaftes Wesen und sind sehr anpassungsfähige Familienhunde. Da sie sehr sensibel und verschmust sind, sollte mit Zuwendung und Lob, nicht mit groben Drill, erzogen werden. Dalmatiner sind sehr bewegungsfreudige Hunde und können bei Unterforderung und mangelnder Erziehung, Verhaltensprobleme zeigen. Beispielsweise übertriebenen Schutztrieb und aggressives Verhalten.

Auslauf & Training:

Der Dalmatiner braucht, aufgrund seiner Züchtung zur Ausdauer, viel Auslauf. Diese Ausdauer brauchte er, um in vergangenen Zeiten die Kutschen zu begleiten. Bis heute eignet sich die Rasse besonders gut zum Laufen, Toben, Schwimmen und Apportieren. Auch Hundesportarten wie Agility sind durchaus geeignet, da er mindestens zwei bis drei Stunden Auslauf am Tag braucht. Da Dalmatiner sehr intelligent sind, ist auch die Förderung seiner psychischen Kompetenzen von großer Bedeutung. Dalmatiner lernen schnell und gerne.

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Deutsche Dogge

  • Herkunft: Deutschland, 19. Jh.
  • Funktion: Schutz- und Begleithund
  • Lebenserwartung: 8 – 10 Jahre
  • Farben: Schwarz-Weiß gestromt, Blau, Rehbraun gestromt
  • Stockmaß: 70 – 90 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 55 – 90 kg
  • Fellpflege: Mittel – Niedrig
  • Futterbedarf: Hoch
  • Aktivität: Mittlere Aktivität

Die Deutsche Dogge ist ein vornehmer und sehr liebevoller Hund. Von einigen wird sie als der „Apoll unter den Hunderassen“ bezeichnet. Man sagt, ihr Ursprung läge bei den sogenannten Kampfdoggen. Diese Hunde wurden durch ein Skytenvolk aus dem Asiatischen eingeführt. Vermutlich wurden sie später mit Windhunden gekreuzt. Aber es gibt auch Hinweise darauf, dass der Ursprung der Deutschen Dogge bei den Germanen liegt, die diese großen Hunde mit zur Jagd nahmen. Erst später war es ein fürstliches Privileg, eine Deutsche Doggen zu halten.

Eine Dogge ist absolut nicht für die Außenhaltung geeignet. Sie wird sich nicht wohl fühlen, da ihr kurzes Fell keinen ausreichenden Wetterschutz bietet und sie alleine sehr leiden. Deutsche Doggen möchten gerne und viel mit der Familie zusammen sein.

Wesen & Charakter:

Man sagt der Dogge drei Wesenszüge nach: Wachsamkeit, große Güte und ein enormes Liebesbedürfnis. Trotz ihrer imposanten Erscheinung sind die Hunde oft ängstlicher, als man es vermuten würde. Anderen Hunden gegenüber zeigen sie sich in der Regel selten aggressiv. Insgesamt ist die Deutsche Dogge sehr sensibel und benötigt schon deshalb eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Auslauf & Training:

Die Deutsche Dogge braucht ihrer Größe entsprechend viel Platz. Während ihrer Entwicklung sind die Hunde sehr bewegungsfreudig und bestehen auf ausgedehnte Lauf- und Spielphasen mit anderen Hunden. Normalerweise sind Doggen eher gemütlich und ruhig, allerdings gibt es auch Ausnahmen, wie bei jeder Rasse, die gerne mal das Temperament eines Jack Russels an den Tag legen.

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Deutscher Schäferhund

  • Herkunft: Deutschland
  • Funktion: Begleit-, Schäfer- & Familienhund
  • Lebenserwartung: 10 – 12 Jahre
  • Farben: Schwarz mit rotbraunen, braunen, gelben bis hellgelben Abzeichen
  • Stockmaß: 55 – 65 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 22 – 40 kg
  • Fellpflege: Mittel
  • Futterbedarf: Hoch
  • Aktivität: Intensiv

Der Deutsche Schäferhund stammt, wie der Name schon besagt, aus Deutschland. Der Rassestandart für den Deutschen Schäferhund entstand im Jahre 1891. Den ersten öffentlichen Auftritt hatte der Schäferhund 1894 bei einer Ausstellung in Dortmund. Die Deutschen Schäferhunde sind nicht nur bei den Deutschen beliebt, sondern auch in vielen anderen Ländern.

Wesen & Charakter:

Deutsche Schäferhunde sind mittelgroße, robuste und ausgeglichene Hunde, die für viele Funktionen eingesetzt werden können. Oftmals werden sie als Diensthunde bei der Polizei oder beim Zoll genutzt, da sie sich durch hohe Intelligenz, hohe Lernfähigkeit und Arbeitswillen auszeichnen. Die Hunde sollten eine Schulterhöhe zwischen 55 und 65 cm haben, das Idealgewicht liegt bei 22 bis 40 kg. Bei einer konsequenten Erziehung sind sie sehr freundliche und wachsame Hunde. Deutsche Schäferhunde sind durch ihre aufmerksame und selbstbewusste Art auch ideale Familienmitglieder, die sehr anhänglich sein können.

Auslauf & Training:

Da Deutsche Schäferhunde sehr aktiv sind, brauchen sie viel Auslauf und Beschäftigung. Schäferhunde können an jeder Hundesportart teilnehmen, denn so bleiben sie in Form und haben immer ausreichend Bewegung. Sie sind sehr lernwillig, deswegen kann man sie zu Rettungs-, Lawinen- und Diensthunden ausbilden. Schäferhunde brauchen aber auch eine intensive und konsequente Erziehung.

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Dobermann

  • Herkunft: Deutschland, 19. Jh.
  • Funktion: Begleit- & Schutzhund
  • Lebenserwartung: 12 – 14 Jahre
  • Farben: Schwarz, Braun, Blau
  • Stockmaß: 65 – 69 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 35 – 40 kg
  • Fellpflege: Mittel
  • Futterbedarf: Hoch
  • Aktivität: Hoch

Der Steuereintreiber Louis Dobermann aus Apolda fing 1860 an, den Dobermann zu züchten. Sein Ziel war die Züchtung eines mutigen, nervenstarken und wachsamen Hundes. Für die Zucht wählte er die Rassen Rottweiler, Pinscher, Manchester Terrier und eventuell den Pointer. Früher nannte man ihn Dobermann-Pinscher, wobei die Bezeichnung Pinscher 1949 gestrichen wurde. Nach wie vor ist der Dobermann rund um den Globus ein hochgeschätzter Dienst- und Begleithund.

Wesen & Charakter:

Der Dobermann ist ein sehr wachsamer, treuer und undurchschaubarer Hund. Als Familienhund ist er sehr anhänglich und kinderlieb. Allerdings benötigt er eine konsequente Erziehung. So temperamentvoll er ist, so sensibel kann er auch sein. Es kann durchaus passieren, dass Ihr Dobermann schon einmal tagelang beleidigt ist. Da einige Dobermänner zu einem übersteigerten Wachverhalten neigen, ist er nicht unbedingt als Ersthund für einen unerfahrenen Halter geeignet.

Auslauf & Training:

Der Dobermann ist ein sehr temperamentvoller, intelligenter und kraftvoller Hund, der ausreichend Auslauf und eine gute Erziehung benötigt. Um möglichst ausgeglichen zu werden, sollten Sie mit diesem Hund in eine Hundeschule gehen und Hundesportarten wie VPG-Sport, Agility oder Obedience ausüben. Dobermänner können aufgrund ihrer enormen Intelligenz sehr gut trainiert und ausgebildet werden. Daher werden sie häufig zum Diensthund beim Zoll und der Polizei oder auch zum Rettungs- oder Blindenführhund, ausgebildet.

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Irish Wolfhound

  • Herkunft: Irland
  • Funktion: Jagd- & Familienhund
  • Lebenserwartung: ca. 8 – 10 Jahre
  • Farben: Beige, Grau, Gestromt, Rot, Schwarz, Reinweiß, Rehbraun u. a.
  • Stockmaß: 71 – 86 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 40,5 – 54,5 kg
  • Fellpflege: Hoch
  • Futterbedarf: Hoch
  • Aktivität: Hoch

Der Name des irischen Wolfshundes (Irish Wolfhound) stammt daher, dass er ursprünglich zur Wolfs- und Großwildjagd eingesetzt wurde. Er ist nicht mehr oder weniger mit seinen Wolfsvorfahren verwandt als andere Hunde. Die Geschichte des Irish Wolfhounds findet ihren Ursprung vor ca. 2.000 Jahren in Irland. Aufgrund seiner steigenden Beliebtheit im Ausland, und dem daraus resultierenden Export der Tiere, verschwand die Rasse Mitte des 19. Jahrhundert fast komplett aus ihrem Heimatland.

Wesen & Charakter:

Wolfshunde sind äußerst anhänglich und liebesbedürftig. Sie sind ungern allein und lieben es, zusammen mit der gesamten Familie auf dem Sofa zu liegen. Sie sind sehr kinderlieb und vertragen sich im Normalfall sehr gut mit anderen Hunden.

Auslauf & Training:

Zwar braucht der Irish Wolfhound relativ viel Platz, allein durch seine Größe, allerdings ist er kein Hund, der allein in einem Zwinger gehalten werden sollte. Eine große Wohnung mit einem großen Schlafplatz reicht aus. Jedoch man sollte bedenken, dass beispielsweise das Treppensteigen in der Welpenzeit oder später im Alter sehr problematisch sein kann. Wie jeder andere Hund brauchen Wolfshunde ausreichend Bewegung. Vor allem sollten sie regelmäßig die Möglichkeit haben, über eine weite Fläche zu sprinten. Wolfshunde sind sehr menschenbezogene Hunde und neigen in der Regel nicht dazu, wegzulaufen. Allerdings sind sie Dickköpfe, die nicht viel von Ballspielen oder anderen Apportier-Spielchen halten.

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Jack Russel Terrier

  • Herkunft: Großbritannien
  • Funktion: Jagdhund / Rattenjäger
  • Lebenserwartung: 13 – 14 Jahre
  • Farben: weiß / braun, weiß / schwarz, dreifarbig
  • Stockmaß: 25 – 26 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 4 – 7 kg
  • Fellpflege: Einfach
  • Futterbedarf: Normal
  • Aktivität: Sehr hoch

Der Begründer dieser Rasse ist ein Pfarrer und passionierter Jäger namens John (Jack) Russell (1795 – 1883). Noch wähnend seines Studiums in Oxford legte er sich seine erste Terrierhündin namens Trump zu – eine weiße und rauhaarige Hündin mit Abzeichen am Kopf. Sie erfüllte im Wesentlichen die heutigen Standards der Rasse. Noch heute hängt Ihr Bild in der Sattelkammer des Schlosses Sandrigham, das Eigentum der britischen Königsfamilie ist. Um seinen Traumhund zu züchten, kreuzte John (Jack) Russel die unterschiedlichsten Arbeitsterrier. Sein Zuchtziel war die Arbeitstauglichkeit. Ein typisches, äußeres Rassebild war nur zweitrangig. Erst nach seinem Tod, in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts, begann man, diese Arbeitsterrier „Jack Russell Terrier“ zu nennen. Auch nachfolgende Züchter, die weiterhin am alten Typ dieses Terriers festhielten, nahmen trotzdem Einkreuzungen vor, aber immer im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit der Terrier.

Wesen & Charakter:

Ein Jack Russell Terrier, so klein und putzig er auch ist, ist in erster Linie ein Jagdhund. Er ist ein richtiges Arbeitstier. Diese Hunde sind zudem außerordentlich intelligent, mutig und temperamentvoll. Bei falscher Erziehung können sie einem gewaltig auf der Nase herumtanzen. Aufgrund seiner Größe und des geringen Brustumfangs eignet er sich sehr gut für die Arbeit unter der Erde.

Auslauf & Training:

Jack Russels brauchen sehr viel Training, um eine körperliche wie auch geistige Auslastung zu garantieren, und vor allem eine konsequente Erziehung. Der Jack Russell Terrier ist ein bis ins hohe Alter sehr lebhafter und quirliger Begleiter. In der Regel ist er Kindern gegenüber zugeneigt, und bei der richtigen Erziehung können Kinder sehr gut mit ihm toben und raufen. Allerdings kann es vorkommen, dass ihn sein Eigensinn zu einem schwierigen Hund macht.

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Labrador Retriever

  • Herkunft: Großbritannien
  • Funktion: Begleit- und Familienhund
  • Lebenserwartung: 13 – 14 Jahre
  • Farben: schwarz, gelb (hellcreme bis fuchsrot), dunkles braun
  • Stockmaß: 54 – 57 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 25 – 34 kg
  • Fellpflege: Einfach
  • Futterbedarf: Normal
  • Aktivität: Sehr hoch

Woher die Labrador Retriever stammen, ist bisher unklar, denn dazu gibt es viele verschiedene historische Versionen. Belegt ist, dass der Labrador im Verlauf des 19. Jahrhunderts in England gezüchtet wurde. Sie wurden ab 1903 als eigenständige Hunderasse anerkannt. Mittlerweile ist der Labrador nicht nur in den USA und in Großbritannien die meist verbreitete Hunderasse. Auch in Deutschland gehört er zu den beliebtesten Hunden. Er befindet sich aktuell auf Rang 4 der Welpenstatistik.

Wesen & Charakter:

Labradore haben ein einfarbiges Fell, welches die Farben schwarz, gelb und dunkelbraun haben kann. Das durchschnittliche Gewicht der Labradore liegt zwischen 25 und 34 kg, sie können eine Schulterhöhe von 54 bis 57 cm erreichen. Die Labrador Retriever haben ein freundliches und aufgeschlossenes Wesen gegenüber Menschen und der Umwelt. Sie zeigen keine Unsicherheit oder Angst vor unbekannten Menschen, sondern fühlen sich besonders wohl und zeigen keine Scheu. Sie sollten beachten, dass ein Labrador eine ausgeprägte Pubertät durchlebt, die nicht immer ganz einfach ist. Dennoch sind sie sehr anpassungsfähige Familienhunde.

Auslauf & Training:

Sie brauchen relativ viel Platz, allein schon durch die Größe. Hundesportarten wie Flyball und Agility sind sehr sinnvoll für Labradore, da sie sehr bewegungsfreudig sind und viel Auslauf benötigen. Labrador Retriever lernen schnell und gerne. Oft werden sie zu Blinden-, Therapie-, Drogenspür- oder auch Rettungshunden ausgebildet. Sie sollten öfters mit dem Labrador Retriever ans Wasser gehen, denn sie lieben Wasser und können sich dort so richtig austoben.

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Malteser

  • Herkunft: Mittelmeerraum
  • Funktion: Gesellschafts- & Begleithund
  • Lebenserwartung: 15 Jahre
  • Farben: Weiß
  • Stockmaß: 25 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 3 – 4 kg
  • Fellpflege: Hoch
  • Futterbedarf: Mittlerer Futterbedarf
  • Aktivität: Hoch

Woher die Malteser stammen, ist bis jetzt noch nicht ganz geklärt. Die Rasse wurde vor ungefähr 2.000 Jahren von Ägypten her in den Mittelmeerraum verbreitet. Früher hieß es bei den Briten, dass der Malteser bei Erkrankungen angeblich den Heilungsprozess beschleunigt und mit seinem langen Fell in der Lage sei, Rheuma zu lindern. Wegen seines Aussehens vermutet man, dass der Malteser mit dem Bichon Frisé, dem Bologneser und dem Löwchen verwandt ist.

Wesen & Charakter:

Die kleinen süßen Malteser sind die perfekten Familienhunde, da sie wachsame Begleithunde darstellen. Sie sind sehr liebenswürdig und gutmütig, aber auch sehr anhänglich und mögen es nicht, alleine gelassen zu werden. Malteser haben keinen Jagdtrieb, sodass sogar Kinder ohne Sorge mit ihm spazieren gehen können. Sie sind besonders lernwillig, intelligent, und spielfreudig, brauchen aber eine enge Bindung zu ihren Menschen, da sie sonst Depressionen bekommen können. Im Alter von acht Monaten wird das flauschige Welpenfell durch das Jugendfell ersetzt, und erst ab dem dritten  Lebensjahr entwickelt sich das Fell komplett. Bedenken sollte man, dass das Fell tägliche Pflege braucht, da es sehr schnell verfilzt. Entweder mit einem Kamm, der nicht aus Metall sein darf, oder einer Bürste.

Auslauf & Training:

Die verschmusten Schoßhunde brauchen sehr viel Bewegung, denn nur wenn sie viel Auslauf bekommen, können sie richtig glücklich sein. Am besten ist ein Haus mit Garten. So haben die Kleinen genügend Platz zum Herumschnüffeln und Spielen.

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Mops

  • Herkunft: China
  • Funktion: Begleithund
  • Lebenserwartung: 13 – 15 Jahre
  • Farben: Schwarz, Silber, Apricot, mit dunklen Abzeichnungen am Kopf
  • Stockmaß: bis zu 35 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 7 – 9 kg
  • Fellpflege: mittel
  • Futterbedarf: mittel
  • Aktivität: mittel

Die ersten Möpse wurden bereits vor 2.000 Jahren in China gezüchtet. Dort galten sie als ein Privileg, das nur dem Kaiser vorbehalten war. Nur er durfte den Mops auch anfassen. Im 16. Jahrhundert kam die Rasse nach Europa und fand besonderen Zuspruch in England und Frankreich. Zu den wohl berühmtesten Mopsliebhabern gehörten die Gattin von Napoleon und Loriot, von dem auch das Zitat „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“ stammt.

Wesen & Charakter:

Der Mops ist ein lebhafter und fröhlicher Begleiter. Durch seine freundliche Art kommt er sehr gut mit Kindern und anderen Tieren klar und eignet sich daher zum Familienhund. Auch wenn er ziemlich eigensinnig und mutig sein kann, sollten Sie beim Umgang mit anderen großen Hunden darauf achten, dass Ihrem Liebling kein Schaden zugefügt wird. Möpse neigen nämlich dazu, Situationen zu unterschätzen und die Aggressivität anderer Hunde falsch zu interpretieren. Ansonsten ist er ein sehr intelligenter Gefährte, der schnell lernt und durch seine Verfressenheit leicht zu beeinflussen ist.

Auslauf & Training:

Obwohl wenn man es ihm nicht ansieht. Der Mops ist ein aktiver Hund, der ausgiebige Spaziergänge und herzhaftes Toben für das Größte hält. Auch kurze Runden mit dem Fahrrad überlasten ihn nicht. Da Möpse zu Übergewicht neigen, ist regelmäßige Bewegung Pflicht.

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Rhodesian Ridgeback

  • Herkunft: Südafrika
  • Funktion: Jagd-, Wach- und Familienhund
  • Lebenserwartung: 10 – 13 Jahre
  • Stockmaß: 61 – 69 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: 34 kg
  • Fellpflege: gering
  • Futterbedarf: mittel
  • Aktivität: hoch

Der Rhodesian Ridgeback ist bekannt für seinen typischen Kamm auf dem Rücken, die treuen und liebevollen dunklen Augen und seinen siebten Sinn, welcher ihm nachgesagt wird. Die Rasse stammt ursprünglich von afrikanischen Wildhunden ab, die mit Hunden der ehemaligen Pioniere gekreuzt wurden. Das Resultat war der Rhodesian Ridgeback, ein athletischer und wachsamer Jagdhund.

Wesen & Charakter:

Trotz ihrer Loyalität und Gehorsamkeit sind diese Hunde bekannt für ihren eigenen Kopf. Die Erziehung eines Rhodesian Ridgeback-Welpen sollte daher nicht darauf gerichtet sein, den Willen des Hundes zu brechen. Darüber hinaus ist die Hunderasse sehr intelligent und erfordert viel Beschäftigung und Aktivitäten. Ridgebacks sind sehr sanftmütige und freundliche Tiere, welche sich besonders gut zu Familienhunden eignen.

Auslauf & Training:

Bei der Anschaffung eines Rhodesian Ridgebacks sollten Sie seinen hohen Bewegungsdrang beachten, der täglich gefördert und gefordert werden muss. Für diese Rasse sind Hundesportarten, wie zum Beispiel Agility oder Lure-Coursing, ideal, um sich auszupowern.

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Siberian Husky

  • Herkunft: USA
  • Funktion: Schlittenhund
  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Farben: ein- oder mehrfarbig, schwarz, weiß, verschiedene Zeichnungen am Kopf möglich
  • Stockmaß: 53 bis 60 cm
  • Durchschnittliches Gewicht: bis zu 25 kg
  • Fellpflege: mittel
  • Futterbedarf: hoch
  • Aktivität: hoch

Der Siberian Husky hat seinen Ursprung im nördlichen Sibirien. Dort wurde er von den Nomadenvölkern als Nutzhund für die Schlittenfahrt genutzt. Erste Bekanntheit erlangte diese Rasse beim All Alaska Sweepstakes Schlittenrennen 1909 und wurde danach bis 1930 von Russland exportiert.

Wesen & Charakter:

Die Rasse hat ein freundliches und temperamentvolles Wesen. Durch die Verwendung als Schlittenhund wuchsen die Welpen bei den Nomadenvölkern mit den Kindern zusammen auf. Somit ist der Husky auch noch heute kinderlieb und kontaktfreudig. Jedoch ist er nicht als Wachhund geeignet.

Auslauf & Training:

Wenn Sie in Betracht ziehen, sich einen Husky zuzulegen, dann sollten Sie bedenken, dass diese Tiere viel Bewegung benötigen. Ein Spaziergang von einer Stunde reicht für den Bewegungsdrang des Hundes keinesfalls aus. Ideal ist es, wenn man mit ihm Fahrrad fährt, joggt und rennt. Dabei spielt für den Siberian Husky das Wetter keine Rolle. Falls Sie ihm nicht genug Auslastung bieten können, wird sich der Hund durch das Anknabbern von Gegenständen revanchieren.

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