Fütterung bei Hund und Katze

Bei der richtigen Fütterung von Hund und Katze ist einiges zu beachten. Durch die richtige Fütterung können Lebewesen oftmals lange ein gesundes Leben führen und einige Krankheiten in den Griff bekommen werden. Zudem verhindert eine ausgewogene Ernährung Über- und Untergewicht, welches wiederrum Folgeerkrankungen einschränken kann.

Der Hund ist ein Karni- und Omnivore, das bedeutet er hat ein Fleischfressergebiss, kann aber auch Pflanzennahrung verdauen. Sein Nahrungsspektrum hat sich durch das enge zusammenleben mit dem Menschen immer mehr an diesen angepasst und es gehören mittlerweile Muskelfleisch, Innereien, Haut, Haar und pflanzliche Bestandteile dazu. Wie viel Energie ein Hund pro Tag benötigt wird mit dem metabolischen Körpergewicht berechnet. Dabei beschreibt das metabolische Köpergewicht den stoffwechselaktiven Teil des Körpergewichts. Entgegen der allgemeinen Erwartung benötigen kleine Hund mehr Energie als große Hunde. So ergibt sich die Faustformel:

Faustformel-Tagesbedarf-1Wichtig ist ebenfalls zu wissen, dass die Blutzuckerbildung und Energiegewinnung bei den Hunden mithilfe von Kohlenhydraten stattfinden, weswegen dies ein wichtiger Bestandteil der Nahrung ist.
Katzen hingegen sind reine Karnivore, sie haben also ein Fleischfressergebiss und fressen auch nur Fleisch. Ihr Nahrungsspektrum enthält im Gegensatz zu dem Hund sehr viel mehr Proteine, als Kohlenhydrate, da bei Katzen für die Blutzuckerbildung und Energiegewinnung die aufgenommen Proteine benötigt werden und nicht Kohlenhydrate. Somit kommt es zustande, dass eine Katze ungefähr zwei bis dreimal so viele Proteine benötigt, wie ein ausgewachsener Hund. Auch bei ihnen wird der Energiebedarf über das metabolische Körpergewicht berechnet, so dass sich die Faustformel ergibt:

Faustformel-Tagesbedarf-2

Trotz dieser Faustformeln ist es wichtig, dass eigene Tier immer im Auge zu behalten und das Gewicht zu kontrollieren. Die Formeln sind nur Richtlinien, um ein Gefühl für den Energiebedarf zu bekommen, es hängt aber zudem noch davon ab, wie aktiv der Hund oder die Katze sind, also wie ihre allgemeinen Lebensumstände sind. Da Tiere Individuen sind, muss der Tagesbedarf also immer auf das entsprechende Tier angepasst werden.

Das wichtigste Ernährungsziel ist es immer den benötigten Energiebedarf zu decken. Ob man dieses Ziel erfüllt kann man nur individuell von Tier zu Tier entscheiden. Wie schon genannt, sind die Formeln nämlich nur Richtlinien und müssen regelmäßig durch Wiegen und durch das Beurteilen der Körperkonditionen überprüft werden. Um zu überprüfen, wie die Körperkonditionen von einem Tier sind, lässt sich zum einen das gesamt Bild betrachten, zum Beispiel: Schaut der Bauch des Tieres von hinten betrachtet stark hervor? Zusätzlich sollte man zur Kontrolle Fühlen, dies bedeutet, dass man schaut, wie leicht die Rippen des Tieres fühlbar sind. Dabei sollten die Rippen nicht direkt auf den ersten Griff fühlbar, aber bei geringem Druck lokalisierbar sein.

Proteine bestehen aus Eiweißen und werden im Dünndarm verdaut. Beurteilt werden Proteine danach, wie hoch ihre biologische Wertigkeit ist, welche wiederrum davon abhängen, ob das Eiweiß die benötigten Aminosäuren liefert. Zusätzlich sind Proteine wichtig als Strukturelement für zum Beispiel Haare und zum Aufbau von Körpergewebe. Besonders sind für Hund und Katze tierische Eiweiße von hoher Verdaulichkeit, weswegen der Fleischanteil im Futter eine maßgebliche Rolle spielt.

Pflanzliche Nahrung darf besonders beim Hund nicht außer acht gelassen werden. Kohlenhydrate stammen vor allem aus dem Pflanzenreich, kommen aber auch im Blutzucker, Muskel- und Leberglykogen und Milchzucker vor. Wie oben schon genannt, werden diese von Hunden für die Blutzuckerbildung und Energiegewinnung benötigt. Allgemein betrachtet kommen Hund und Katze auch ohne zusätzliche Kohlenhydrate zurecht, da sie Glucose selbst aus Aminosäuren bilden, aber es ist nachgewiesen, dass durch die zusätzliche Zufuhr von Kohlenhydraten sich die Organfunktion verbessert. Dies kommt dadurch zustande, dass bei der Nutzung von Eiweißen für die Glucosebildung dem Körper insgesamt weniger Eiweiße für das Wachstum, die Regeneration und Regulation zur Verfügung stehen.

Stärke, welche gut verarbeitet ist, ist ein gut verträglicher Energielieferant, jedoch sollte diese nur in geringen Mengen vorkommen. Zusätzlich sorgen die Fasern der pflanzlichen Nahrung für eine aktivere Darmmotorik und das Gleichgewicht der Darmflora. So findet sich zum Beispiel Reis oder Kartoffeln in vielen Futtersorten.

Fette sind die bedeutendste Energiequelle. Dabei sind die gesättigten Fettsäuren für die Energieversorgung zuständig und die mehrfach ungesättigten Fettsären für die strukturellen Funktionen der Zellen oder auch als Vorläufer für bestimme Hormone zuständig.
Bei den Vitaminen gibt es zwei Arten in die man unterscheidet. Es gibt einmal die fettlöslichen Vitamine, zu denen Vitamin A, D, E und K gehören und einmal die wasserlöslichen, denen die Vitamine B und C zugeordnet werden. Kommt es zu einer Überversorgung der fettlöslichen Vitamine werden diese vom Organismus gespeichert. Diese Speicherung kann sich jedoch toxisch auf den Körper auswirken, weswegen es wichtig ist, keinen unkontrollierten Einsatz von Spurelementen zu tätigen, sondern diese immer auf den Organismus anpassen. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass in hochwertigen Alleinfuttermitteln die Vitaminversorgung gesichert ist und nur in Einzelfällen Zusätze benötigt werden.

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Mineralstoffe sind Stoffe, die nicht organisch sind oder aus Wasser bestehen, sondern sie werden aus Rohasche gebildet. Auch die Mineralstoffe lassen sich in zwei Gruppen trennen, wobei diese sich durch die benötigten Mengen unterscheiden. So gehören zu den Mengenelementen Kalzium, Phosphor, Kalium, Natrium und Magnesium, all diese Mineralstoffe werden von dem Körper im Gramm-Bereich benötigt. Die Spurelemente hingegen werden nur im Milligramm-Bereich benötigt und es zählen Eisen, Kupfer, Zink, Jod und Selen dazu. Auch hier decken Alleinfuttermittel bei einem gesunden Hund den Bedarf an Mineralstoffen ab. Bei einem Übermaß wird die Verdaulichkeit der Nahrung geschädigt und kann somit schädliche Wirkungen hervorrufen.

Allgemein lässt sich also sagen, dass eine gesunde Ernährung eine gesunde Lebensgrundlage für das Tier ist. Eine Fehlernährung kann somit zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden führen, aber mit der Nahrung können auch Prävention, Behandlung und Genesung mancher Krankheiten erfolgen, wie es bei Struvitkristallen der Fall ist. Bei der Wahl des richtigen Futtermittels sollte man darauf achten, dass Rasse, Alter, Aktivität und Gesundheitszustand berücksichtigt werden.
Ein gutes Futtermittel hängt von der Verdaulichkeit, dem Nährstoffprofil, der biologischen Wertigkeit und Akzeptanz ab. Hauptsächlich werden diese Eigenschaften von der Qualität der Rohstoffe und des Produktionsprozesses bestimmt, wobei man die Rezeptur und Lagerungshinweise beachten sollte. Nutzt man ein „Alleinfutter“ ist daran alles Nötige für das jeweilige Tier enthalten, sofern man sich an die oben genannten Bedingungen seines Tier beachtet.
Wichtig ist, dass die Qualität des Futters nicht allein vom Fleischanteil abhängig ist, sondern ob der Nährstoffgehalt durch die Verdaulichkeit für den Stoffwechsel geeignet ist.
Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, dass Tiere keine tägliche Abwechslung, also wechselnde Nährstoffe benötigen, dies führt bei Hunden und Katzen zu Irritationen in der Verdauung weswegen Nahrungsumstellung immer Schritt für Schritt erfolgen sollten. Insgesamt lässt sich also sagen, dass Fertigfutter maßgeblich für die gestiegene Lebenserwartung und der Lebensqualität ist, da diese meist alles enthalten, was das Tier benötigt.

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